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Wann ist der Mann ein Mann? Diese Frage stellte bereits Herbert Grönemeyer in einem sehr erfolgreichen Musikstück. Die Antwort auf die Frage ist recht schwierig und sicher auch abhängig von der Zeit. Während vor 20 Jahren es noch üblich war mit 20-21 Vater zu werden, begann recht früh ein neuer Lebensabschnitt, der viel Verantwortungsbewusstsein erforderte. Mittlereile steht erst einmal die Karriere im Mittelpunkt vieler heranwachsender junger Männer. Die Ausbildung oder ein Studium bereiten den ein oder anderen langsam auf das Leben vor. Este Schritte wie selbst den Kühlschrank füllen  oder eine Free SMS schreiben und sich eine warme Mahlzeit zuzubereiten werden hier getätigt und mit der Zeit gefestigt. Jedoch gibt es auch noch junge Väter, welche teilweise ab probt ins kalt Wasser geschmissen werden und nun für eine Familie sorgen müssen. Wie man sieht ist es demnach nicht einfach pauschal zu sagen, wann der Mann ein Mann ist. In einem etwas anderem Rahmen ist auf eine recht amüsante Art und Weise das Problem der „Spätzügler“ in der Form einer TV Sendung dargestellt. Die Rede ist, von der recht bekannten  Serie „Schluss mit Hotel Mama“.

Bei Wikipedia heißt es „Im Deutschen wird als Junge übergreifend − wenn auch nicht sehr strikt darauf beschränkt − männliche Menschen vor dem Erreichen der Volljährigkeit bezeichnet. In den meisten Gesellschaften wird das Überschreiten der Grenze vom Jungen zum Mann (häufig gleichgesetzt mit der Geschlechtsreife) als wichtiger Schritt im Leben eines männlichen Individuums angesehen und oft mit Initiationsriten unterschiedlichster Form zelebriert (als Beispiele sind hier etwa Beschneidungen bei verschiedenen indigenen Völkern, die Firmung respektive Konfirmation in den christlichen Religionen, die Bar Mizwa im Judentum, die Jugendweihe bei den Freidenkern und in der ehemaligen DDR, aber auch einfach das Feiern des achtzehnten Geburtstages zu nennen), die jedoch in der „modernen“ westlichen Gesellschaft eher symbolischen Wert haben und in ihrer Funktion durch die Volljährigkeit ersetzt wurden.“

Es gibt wahrscheinlich viele unterschiedliche Ansichten, welche den Übergang von einem jungen Mann zu einem Mann definieren.

Manche Ansichten gehen sogar soweit und behaupten, dass es heutzutage keine richtigen Männer mehr gibt. Im Zeitalter der Kosmetik und Pflegeartikel benutzen immer mehr täglich Cremes und ähnliches. Das ist jedoch die modernen Zeit, welche ein sauberes Auftreten im Beruf und in der Freizeit sowie allgemein in der heutigen Gesellschaft  erfordert.

Dies wurde sogar schon im frühen 16 Jh. von Sebastian Brant einem erfolgreichen deutschen Juristen erkannt. Er drückte dies mit folgenden Worten aus:

            Was vormals war ein schändlich Ding,

Das schätzt man schlicht jetzt und gering:

Sonst trug mit Ehren man den Bart,

Jetzt lernen Männer Weiberart

Und schmieren sich mit Affenschmalz

Und lassen am entblößten Hals

Viel Ring´und goldne Ketten sehn.